Die Exkursion zu „Turner“ und „Darwin“ in Hamburg

Dienstag, 30. August 2011 –  Exkursion nach Hamburg: ‚Turner  –  Darwin‘

Zur Einstimmung auf den folgenden Text vorab ein paar ‚Reisebilder‘ von Karin Hupe und Rolf-Jürgen Wind:  

Der unter Termine angekündigte Tagesausflug nach Hamburg mit den Stationen Bucerius Kunst Forum und Planetarium liegt schon wieder über 8 Tage zurück. Er ist nicht ganz so verlaufen wie geplant; d.h. die für 11.00 Uhr angesetzte Veranstaltung im Planetarium ist trotz unserer Voranmeldung plötzlich angeblich ‚ausgebucht‘ gewesen. Als neuer Termin wurde statt dessen 14.00 Uhr bestimmt. 

Um 12.00 Uhr hatte sich eine kleine Gruppe im Planetarium eingefunden, um sich „Darwin“ anzusehen, exakt: „Rätsel des Lebens – Darwins Große Reise in 3D“. Auch wer mit Darwins Evolutionstheorie nicht sehr vertraut war, zeigte sich ungemein beeindruckt durch das Gesehene und Gehörte. Das hatte zweifellos damit zu tun, dass der Film in „3D-Technik“ gezeigt wurde. Und sowohl die geradezu ‚überwältigenden‘ Aufnahmen des Forschungsschiffes unter Segeln, der „BEAGLE“, als auch die Tierwelt der Galapagos-Inseln ließen die Zuschauer immer wieder den Atem anhalten, denn…RÄTSEL DES LEBENS ist die erste vollständig in 3D produzierte Planetariumsshow und feiert im Planetarium Hamburg in dieser eindrucksvollen 3D-Version die Europapremiere! Entstanden ist ein Meisterwerk in Bild und Klang“ (Zitat aus der Website des Planetariums).

Und zum weiteren Neugierigmachen hier noch zwei Pressestimmen zur Europapremiere:
„Das Publikum taucht in die Tiefsee ab, wird durch einen kreisenden Fischschwarm schwindelig gedreht, fliegt mit Wildgänsen, schwebt so dicht um die „HMS Beagle“ herum, dass die Zuschauer fast die Köpfe einziehen, als sie einem tiefhängenden Rettungsboot vermeintlich zu nahe kommen…“ Hamburger Abendblatt.

„Schon der Anfang … schlägt den Zuschauer in den Bann. … ‚Rätsel des Lebens‘ ist mehr als eine Nacherzählung des Darwinschen Erkenntnistrips. Der Bogen reicht von der Nanowelt der Chromosomen bis zu den astronomischen Dimensionen des Andromedanebels.“ Pinneberger Tageblatt.  

Das 3D-Erlebnis ist so eindrucksvoll gewesen, dass die Zeit bis zur nächsten Veranstaltung im Planetarium mit der Verarbeitung es Erlebten ausgefüllt war. Um 14.00 Uhr dann ‚für alle‘: „Die Macht der Sterne. Von der Himmelsscheibe zum Sternenstaub“.  Auch hier bei (fast) allen einhellige Begeisterung.  

Um 16.00 Uhr schließlich der ‚eigentliche Höhepunkt‘ der Exkursion: William Turner. Maler der Elemente. Das Echo der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf diesen Besuch war nicht eindeutig – in Stichworten: Eine sehr sachkundige junge Dame führte kompetent durch die Ausstellung. Die einigermaßen ‚funktionierende‘ Audio-Technik erleichterte angesichts der Fülle der Besucher und des damit verbundenen Lärmpegels die Informationsaufnahme. Die Auswahl der Exponate und ihre Präsentation stellten nicht alle zufrieden; unbestritten war allerdings die Leistung des Malers und seine Bedeutung für die Kunst damals wie heute…- (HJH).

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