Neues zu: „Kunstverein und DRL-Stiftung“

Zur Information unserer Mitglieder – ‚Gedächtnisprotokoll‘ einer denkwürdigen Begegnung am 04.11.2011.

Nach der Trennung des Kunstvereins Schleswig und Umgebung e.V.  von der Doris-Rüstig-Ladewig-Stiftung  vor gut zwei Jahren – aus hinlänglich bekannten Gründen – und der anschließenden Unabhängigkeit des Kunstvereins in seinem neuen Domizil auf dem Gelände des Schleiklinikums (unter einem Dach und in guter Nachbarschaft mit dem Schleswiger Musikclub)  hatte es für eine Weile so etwas wie ein schweigendes Nebeneinander gegeben – mit unerfreulichen ‚Nebenwirkungen‘; zu diesen gehörte ausser der Tatsache, dass sich beide ‚Institutionen‘  immer wieder mit einander ähnlichen oder sich überschneidenden Programm-Angeboten wechselseitig die ohnehin wenigen Kurs-Aspiranten wegnahmen, auch noch das Faktum, dass sich eine ganze Reihe von  Kunstinteressierten nicht mehr wohl fühlte bei seinen Entscheidungen für die Programmangebote der einen oder der anderen Seite. Dies war ein äußerst unerquicklicher Zustand, der die Freude der Menschen am ‚Mitmachen‘ deutlich beeinträchtigte. All das blieb natürlich nicht verborgen – zumal insbesondere etliche Mitglieder des Kunstvereins ihrem Ärger und Unmut Luft machten und wiederholt die Frage stellten, ob das immer so weitergehen solle..- 

Nun, das sollte es eben nicht; darin waren sich die ’neuen Köpfe‘ an der Spitze der DRL-Stiftung sowie der des Kunstvereins schnell einig. Also was..??  Bei ersten (ungeplanten) persönlichen  Begegnungen der Vorstandsmitglieder beider Institutionen wurde der Wunsch geäußert, ‚die alten Animositäten zu vergessen‘ und zu einem neuen Miteinander zu finden – immer vor dem Hintergrund, dass letztlich beide Gruppen sich auf ihre Fahne geschrieben hatten, ‚die Kunst‘ und das Interesse an der Kunst auf breiter Ebene zu fördern. Nachdem in diesem Punkt Konsens herrschte, war es nicht weit zu einem ersten informellen Gespräch, um sich besser kennenzulernen und auszuloten, wieweit es möglich sei, jeweils seinen fundamentalen Aufgaben nachzugehen und dabei die andere Seite ggfs. mit einzubeziehen – oder sie zumindest bei der Planung zu berücksichtigen.  

Ein erstes Gespräch dieser Art hat nun am 4. November d.J. auf Einladung der DRL-Stiftung in Stexwig stattgefunden. Teilnehmer sind die beiden Vorstandsvorsitzenden der DRL-Stiftung – Mechthild Wichmann-Kramp und Helmut Rüdiger Klein – und auf Seiten des Kunstvereins: Rolf-Jürgen Wind und Dr. Hans-Joachim Hupe  gewesen. Im Verlauf einer von gutem Willen und erfreulich konstruktivem Miteinander getragenen Begegnung sind folgende Punkte – vorläufig – festgeklopft worden:

– Beide Institutionen werden sich bei künftigen Planungen abstimmen, um Überschneidungen ihrer Programme nach Möglichkeit zu vermeiden. Sie werden telefonisch und/oder per E-Mail den Kontakt zueinander pflegen.                      

– Sie werden die Angebote der jeweils ‚Anderen‘ mit in ihren Veröffentlichungen erwähnen und ihre Mitglieder bzw. Interessenten mit Informationen über die Nah- und Fernplanungen informieren. 

– Für die Mitglieder des Kunstvereins ist dazu – sozusagen als ‚Zeichen guten Willens‘ – von der DRL-Stiftung konkret bei der Belegung von DRL-Kursen und ~Seminaren eine Vergünstigung in Höhe von 10 %  der jeweiligen Kurs- bzw. Seminargebühren vereinbart worden. 

– Es soll eine wechselseitige ‚Verlinkung‘ der beiden Homepages erfolgen.

In diesem Sinne endete dieses erste ‚informelle Gespräch‘; und beide Seiten versicherten einander, mit den Ergebnissen zufrieden zu sein und darauf achten zu wollen, dass die mit Handschlag besiegelten Zusagen auch in der künftigen ‚Geschäftspolitik‘ ihren Niederschlag finden werden. Wir, die beiden Vorstandsvorsitzenden des Kunstvereins, R.-J. Wind und H.-J. Hupe, hoffen, hiermit den Wünschen unserer Mitglieder in zufriedenstellender Form Rechnung getragen zu haben – und wir werden uns bemühen, den abgesteckten Rahmen mit Leben zu erfüllen. Wir bitten alle Kunstinteressierten innerhalb und außerhalb des Kunstvereins, sich diesen ’neuen Geist‘ zu Eigen zu machen und zu einem für alle Beteiligten erfreulichen und erfolgreichen Miteinander beizutragen. 

P.S.: Dieses Gedächtnisprotokoll ist heute, am 15. November 2011 vom 2. Vorsitzenden und  Homepage-Redakteur des Kunstvereins Dr. Hans-Joachim Hupe (HJH) nach bestem Wissen und Gewissen verfasst und aufgezeichnet worden – nach Rücksprache mit Helmut R. Klein – und von diesem ausdrücklich autorisiert.-

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