Besuch vom Kultur- und Kunstverein Waren

>Erstellt durch unseren Gastredakteur Horst-Peter Junge<

Am 14. Mai d. J. trafen sich Gäste aus Schleswigs Partnerstadt Waren (Müritz),  begleitet vom Geschäftsführer des Kuratoriums für Städtefreundschaft der Stadt Schleswig, Herrn Rainer Raup, mit Mitgliedern unseres Kunstvereins im Kreativ-Hus zu einem  Gedanken- und Erfahrungsaustausch, und zwar aus Waren die Vorsitzende des Kultur- und Kunstvereins Waren e.V., Frau Christiane Bastian, und die Leiterin des Ressorts Kultur der Stadt Waren, Frau Bülow sowie auf Seiten unseres Vereins Jürgen Wind, Dr. Ain-Peedu Palisaar, Peter Junge und Magdalena Starck-Burckhard. Letzen Endes stand die Frage im Raum, ob zwischen beiden Vereinen freundschaftliche Beziehungen aufgenommen werden sollten. Bei Kaffee und Kuchen kommt man sich schnell näher, und es entwickelt sich in der Gesprächsrunde eine lebhafte und aufgeschlossene Diskussion über die Situation und die Aktivitäten der beiden Vereine.

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Es zeigt sich, dass die Vereinsziele weitgehend übereinstimmen, der 1993 gegründete Warener Verein jedoch in größerem Rahmen aktiv ist, was der Förderung durch das Land  Mecklenburg-Vorpommern, die Stadt Waren (Müritz), den Landkreis Müritz, die Müritz-Sparkasse und weitere Sponsoren zu verdanken ist. Der Verein betreibt seit 2012 im vereinseigenen >HAUS ACHT< eine Kunstschule für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, insbesondere zur Entdeckung und Förderung des künstlerischen Nachwuchses, mit regelmäßigen, durch professionelle Künstler und Künstlerinnen geleiteten Kursen in verschiedenen künstlerischen Bereichen wie Malerei, Grafik, Textil, Plastik, Schauspiel, Tanz, Musik, Fotografie, Film u.v.m. Im angeschlossenen Soziokulturellen Zentrum unterhält der Verein generationsübergreifende Angebote und organisiert dort viele kulturelle Veranstaltungen für Bürger und Gäste der Stadt Waren. Auf andere Aktionen und Projekte kann hier nicht weiter eingegangen werden.  Mit seinen Bildungsangeboten schafft der Warener Verein insbesondere Freiräume und Aktions-felder für Künstler und Künstlerinnen aus der Region. Insofern zeigt das Warener Programm Parallelen zu den Angeboten der Doris Rüstig-Ladewig Stiftung oder der hiesigen Volkshochschule.

Jürgen Wind weist darauf hin, dass der Kunstverein Schleswig sich fast ausschließlich aus den sehr moderaten Beiträgen seiner Mitglieder – überwiegend kunstinteressierte Laien, aber auch Personen aus der Kunstszene – finanziert; lediglich die pädagogische Betreuung der beiden Kindergruppen wird aus dem Legat der Eheleute Meier bestritten – dieses Engagement unseres Vereins bleibt leider bisher ohne nachhaltige Wirkung, z.B. auf Neuzugänge von Mitgliedern.

Die Gastrolle des Vereins beim Kreativ-Hus, wo den Mitgliedern ein Ambiente für die künstlerischen Aktivitäten wie auch für Festveranstaltungen – gern gemeinsam mit dem Musik-Club – zur Verfügung steht, und die Ausstellungsmöglichkeiten im Foyer des >HELIOS Klinikum<, die von der Geschäftsführung geschätzt werden, sind – im Hinblick auf die bescheidene Ausstattung des Vereins – als Glücksfall anzusehen. Traditionell unternimmt der Verein Exkursionen und Reisen mit dem Ziel kultureller Weiterbildung (Besuche von Künstlerateliers, Museen, Kulturstädten) und bietet so seinen Mitgliedern eine kulturelle Heimstatt.

Das Treffen im Kreativ-Hus wurde mit einem Rundgang und einer Besichtigung des Schneideraums für die Herstellung von Passepartouts sowie der Werkstatt für Druckgrafik beendet. Anschließend hatten die Warener Gäste noch Gelegenheit, die Ausstellung „Botschaften und Wahrnehmungen“ von Magdalena Starck-Burckhardt im Foyer des >HELIOS Klinikum< zu  besichtigen; es ist bereits die 23. Ausstellung dort, wie Jürgen Wind noch in der Gesprächsrunde stolz feststellte.

Quelle: Homepage des Kultur- und Kunstvereins Waren e.V., http://kulturverein-waren.de 

Horst-Peter Junge

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